Mit „voller Kraft“ starteten zahlreiche HR-Experten/-innen am 21.10.09 im WIFI Wien in den Tag Auf Einladung der WIFI Wien Unternehmensentwicklung, trafen unter dem Motto „Mit der Kraft des Wortes zum Erfolg“ am 21.10.2009 rund 70 Expertinnen und Experten aus dem Human Resources- und Personalentwicklungsbereich im Festsaal des WIFI Wien zusammen. Das Publikum folgte gebannt dem Vortrag der charismatischen und vor positiver Energie sprühenden Vortragenden Caroline Klade. Die Spezialistin in Sachen „kraftvolle und wirkungsvolle Kommunikation“ hat das Motto des Vormittags regelrecht vorgelebt und durch aktive Einbindung der Teilnehmer/-innen für dynamische Stimmung gesorgt. Alle Teilnehmer/-innen konnten persönlich etwas mitnehmen und bekamen Tipps für die wirkungsvolle Kommunikation als Personalist/-in. Die Kraft und Wirkung der Sprache Sprache beginnt bei den Gedanken, geht dann über das gesprochene Wort und endet in ihrer Wirkung nach außen. Es läuft nach dem Ursache-Wirkungsprinzip ab. „Wenn ich weiß, was ich meine und sage, heißt das noch lange nicht, dass es beim Gegenüber auch so ankommt. Denn jeder hat eine unterschiedliche Landkarte, die sich aus Erfahrungen, Umfeld, Erziehung geprägt hat“, so die Trainerin Caroline Klade. Das zeigt, welche Macht und welchen Einfluss schon allein die Gedanken haben. „Sie entscheiden über Erfolg oder Misserfolg! Wer ewig im negativen Denken verharrt, kann auch nichts Positives anziehen. Denn wir denken in Bildern. Positive Bilder, erzeugen positive, wirkungsvolle Kommunikation und führen so auch zu einer positiven Auswirkung“, so die Referentin weiter. Von Weichspülern und Killerphrasen Hilfreiche Tipps und Beispiele wurden in punkto Vermeidung von so genannten „Weichspülern“, die der Sprache die Kraft rauben, Umgang mit Killerphrasen, Fragetechniken, Bildsprache, aktives Zuhören und Konfliktmanagement gebracht. Weichspüler sind beispielsweise: „vielleicht“, „eigentlich“, „ein bisschen“, „probieren“ oder „quasi“. Wer übt, diese aus seinem täglichen Gebrauch zu löschen macht schon einen großen Schritt in Richtung kraftvolle und vor allem selbstbewusste Kommunikation. Einprägend war auch die Bedeutung des kleinen Wörtchens „NICHT“. Da das menschliche Gehirn in Bildern denkt hat eine Formulierung einer Handlung, wie z. B. „Bitte verlier NICHT deinen Schlüssel“, die Auswirkung, dass nur das Bild „Schlüssel verlieren“ im Kopf zurück bleibt. Was passiert natürlich genau dann? Alles läuft darauf hinaus, dass diese Person den Schlüssel verliert! Das unscheinbare Wort „ABER“ ist ebenfalls sehr tückisch! Beginnt man einen Satz sehr positiv und endet dann mit einem „ABER“-Nachsatz, schwächt das „ABER“ die erste Aussage und es bleibt nur mehr die negative Kritik beim Gesprächspartner übrig. So sind Konflikt und Demotivation des Gegenübers schon vorprogrammiert. Die Macht der Gedanken „Gedanken sind Wirklichkeit schaffende Energie“, plädiert Klade. Nachhaltig schilderte Klade wie Gedanken die Kraft entweder rauben oder verstärken können. Das Prinzip läuft nach einer einfachen mathematischen Formel ab. Ein positiver Gedanke und ein negativer Gedanke ergeben „Null“ Kraft und Energie. Zwei positive Gedanken verstärken und führen zur positiven Kraft. Sobald im Gedanken ein Zweifel aufkommt, ist die effektive Kommunikation schon kraftlos. „Der Erfolgreiche fängt dort an, wo der Erfolglose aufgehört hat“, motiviert Klade um Misserfolge besser wegzustecken. Denn „viele Misserfolge führen zum Erfolg!“. „Die Kraft der Gedanken und der Sprache entscheidet über Erfolg, Glück und Gesundheit!“, war das Schlusswort mit dem Caroline Klade die anwesenden Fachleute in die spannende Welt der Kommunikation entließ. zurück