PERSONALMARKETING Attraktivität der Arbeitgeber Employer Branding oder zu Deutsch Personalmarketing ist für immer mehr heimische Unternehmen entscheidend und war daher auch Thema beim Business Breakfast des WIFI Wien am Mittwoch, 9. April.
Da Werbung vor den Personalabteilungen schon lange nicht mehr Halt macht, bemühen sich die Betriebe zunehmend um ein perfektes Image als künftiger Arbeitgeber. Und das ist auch gut so, denn Universitätsabsolventen bewerben sich im Schnitt bei weniger als zehn Unternehmen. Nur wer im Kreis dieser Top-Arbeitgeber ist, hat auch reelle Chancen die besten zu Angestellten zu rekrutieren. Die neuesten Trends im Personalmarketing wurden vergangenen Mittwoch beim Business Breakfast der Unternehmensentwicklung des WIFI Wiens präsentiert.
Wichtig ist die Strategie „Die wichtigsten Einflussfaktoren auf das Arbeitgeberimage sind das Einkommen, das Betriebsklima, der Führungsstil, aber auch die Tätigkeit, die Entwicklungschancen und die Produkte“, weiß Brigitte Kosits, Personalberaterin und Trainerin des WIFI Wiens. Sie plädiert für eine strategische Ausrichtung des Personalmarketing. „Es geht darum positive Bilder des Unternehmens in den Köpfen der Bewerber zu verankern, und das braucht seine Zeit.“ Schaffen kann man das aber nur, wenn das Innen- und Außenbild sowie das Image der Organisation zusammenpassen und sich ergänzen. Ganz wichtiges Thema ist auch die Personalfreisetzung, „denn ungehört bleibt nichts.“ Eine einvernehmliche Trennungskultur ist also unabdingbar. Generell gilt, dass nur was gelebt wird ist auch auf Dauer von Wert. „Personalmarketing muss aber auch laufend an die Zielgruppe und die Kommunikation des Unternehmens angepasst werden“, so Kosits.
Ein wichtiger Bestandteil des Personalmarketing ist auch das richtige Verhalten der Chefetage. Daher sollte an das Employer Branding die Führungskräfteausbildung gekoppelt werden, womit sich auch wieder der Kreis zum WIFI Wien schließt: Die Unternehmensentwicklung des WIFI Wien bietet maßgeschneiderte, firmeninterne Lösungen an.
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