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Impulsgeber EPU

Die Kleinunternehmer/-innen sind auf dem Vormarsch.

Schnell, flexibel und mit hochspezialisierten Produkten und Dienstleistungen bringen sie der Wirtschaft neue Impulse. Wo Unterstützung notwendig ist, zeigt eine Karmasin-Studie, die im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien durchgeführt wurde.

In Wien gibt es mehr als 41.000 Kleinunternehmer/-innen – das sind 52 Prozent aller Unternehmer der Bundeshauptstadt. Dies ist eines der Ergebnisse einer Karmasin-Studie, die im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien durchgeführt wurde und die Bedeutung dieser Kleinstbetriebe für die Wiener Wirtschaft vor Augen führt. Kleinunternehmer zu sein, hat eine neue Attraktivität erlangt. Steht auf der einen Seite eine globale Wirtschaft, die hauptsächlich von internationalen Konzernen bearbeitet wird, so ist dadurch auf der anderen Seite auch der Bedarf nach Zulieferbetrieben und hochspezialisierten Dienstleistungen entstanden, die von großen Unternehmen outgesourct und von hoch qualifizierten Kleinunternehmen erfolgreich übernommen wurden.

Diese Tendenz ist ein europaweites Phänomen – so heißt es etwa auch im Bericht über die Umsetzung der Europäischen Charta für Kleinunternehmen, dass diese „für die gesamte Wirtschaft der Union eine zentrale Rolle spielen. Sie schaffen zahlreiche Arbeitsplätze, sind Nährboden für neue Geschäftsideen und geben wichtige Impulse für Innovation, Beschäftigung, soziale und lokale Integration.“

Wachstumsmotor für Wien

Oft werden Kleinunternehmer/-innen auch als „Einzelkämpfer“ bezeichnet und das kommt nicht von ungefähr: Knapp 75 Prozent aller Kleinunternehmer/-innen erledigen die gesamte Arbeit im Betrieb alleine oder werden zumindest teilweise von Familienangehörigen unterstützt. Dass dies von der Unternehmerin oder dem Unternehmer einen permanenten Einsatz über Gebühr verlangt, liegt auf der Hand. „Diese besondere Herausforderung verlangt aber auch eine besondere Unterstützung. Das Programm der Wirtschaftskammer Wien sieht diese Unternehmen mit all ihrem Potenzial im Zentrum – sie zu stärken ist vorrangiges Anliegen. Damit  die Maßnahmen hundertprozentig greifen, bietet diese Studie eine wertvolle Basis für die Arbeit in den kommenden Jahren,“ erklärt Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, und verweist dabei auch auf den größeren Zusammenhang, – die Rolle der Kleinunternehmen für Wachstum und Beschäftigung: 27 Prozent der Kleinunternehmer/-innen, so die Studie, planen „in nächster Zukunft“ zu expandieren und als logische Folge davon Mitarbeiter einzustellen. „Stärken wir unsere Kleinunternehmen, stärken wir unsere Wirtschaft und den Arbeitsmarkt“, so Jank.

Einmal eigener Chef sein!

Die zahlreichsten Gründungen finden im Bereichen Unternehmensberatung und Informationstechnologie, der Allgemeinen Fachgruppe sowie in der Werbung und Marktkommunikation statt. Hauptmotiv der Befragten, sich selbstständig zu machen, war das Bedürfnis, der „eigene Chef“ zu sein. An letzter Stelle der genannten Gründe – mit 15 Prozent – wurde angegeben, vom „ehemaligen Arbeitgeber in die Selbstständigkeit gedrängt“ worden zu sein.

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