Update Vergaberecht 2021 Update Vergaberecht 2021
Update Vergaberecht 2021

Das Vergaberecht ist von gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben, durch die EuGH-Judikatur sowie durch die Rechtsprechung der Vergabekontrollbehörde geprägt und hat sich daher seit seiner Einführung vielfach geändert. Mit 2021 kommt es erneut zu einer Novellierung der BVergG, mit der insbesondere die Regionalität und der Kampf gegen den Klimawandel gestärkt werden sollen. Wie wirken sich die neuen Bestimmungen auf die unmittelbare Ausschreibungspraxis aus? Das Seminar bietet Auftraggebern und Bietern die ideale Möglichkeit, sich in kurzer Zeit praxisnah über die ersten Erfahrungen zu informieren.

1 Kurstermin
05.10.2021 Tageskurs
Präsenzkurs
WIFI Wien
Verfügbar
360,00 EUR
Ermäßigte Anmeldungen siehe Hinweis
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Wochentag(e): DI
Kursdauer: 4 Lehreinheiten
Stundenplan

Währinger Gürtel 97
1180 Wien

Kursnummer: 40103011

Update Vergaberecht 2021

Ihre Premium-Vorteile

  • Expertenbeiträge zur Vergabepraxis
  • Rechtssicherheit im Beschaffungsprozess
  • kompaktes Basiswissen für Ausschreibungen
  • Aktuelles zu vergaberechtlichen Vorgaben
  • Erfahrungsaustausch mit Führungskräften

Was ändert sich durch die Novelle des Bundesvergabegesetzes (BVergG 2021), mit der die Regionalität und der Kampf gegen den Klimawandel gestärkt werden soll, und wie wirken sich die Bestimmungen auf die unmittelbare Ausschreibungspraxis aus? Das Seminar bietet Auftraggebern und Bietern die ideale Möglichkeit, sich in kurzer Zeit praxisnah über die ersten Erfahrungen zu informieren.

Inhalte

Das neue Straßenfahrzeug-Beschaffungsgesetz (SFBG) ab 1.8.2021
  • Verpflichtung der Auftraggeber zur Beschaffung „sauberer“ Straßenfahrzeuge durch die Clean Vehicles Directive (CVD)
  • Anwendungsbereich, Quoten und Ausnahmen
  • Erfassungsgemeinschaften
  • Monitoring, Straf- und Bußgelder
BVergG-Novelle 2021: Bericht über den Stand der Arbeiten
  • Umsetzung des Regierungsprogrammes
  • Grüne Beschaffung – Ökologisierung des Vergaberechts
  • Änderungen beim Bestangebotsprinzip
  • Kartelle und öffentliches Auftragswesen (Sanktionen und Probleme bei der Selbstreinigung)
  • Neue Kerndaten/Bekanntmachungsinhalte und Pläne für die Umstellung auf e-Forms
  • Sonstiges
Erfahrungen aus dem BVergG 2018
  • Haben sich die neuen Vergabeverfahren bewährt?
  • Bisherige Erfahrungen mit der e-Vergabe inkl. Praxistipps
  • Ausfüllhilfen zur Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung
  • Auswirkungen des Bestangebotsprinzips
  • Praktische Auswirkungen der Zulässigkeit nachträglicher Vertragsänderungen
  • Tipps für die „Selbstreinigung“
Nationaler Aktionsplan für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung (naBe) – Aktualisierung 2021

Entwicklungen auf europäischer Ebene – News aus Brüssel
 
Aktuelle Judikatur im Vergabebereich
  • Europäischer Gerichtshof: Rezente Urteile des EuGH
  • Verwaltungsgerichtshof
  • Bundesverwaltungsgericht
  • Landesverwaltungsgerichte
Update Vergaberecht 2021 wird in Kooperation mit dem Lindecampus durchgeführt.
Tipp: Benützen Sie für die Anmeldung zum ermäßigten Preis das Online-Anmeldeformular:
 Ermäßigter Preis (€ 288) für Linde ZeitschriftenabonnentInnen und KundInnen des WIFI Wien.

Dr. Michael Fruhmann

Dr. Michael Fruhmann

Leiter des Bereichs Vergaberecht in der Stabsstelle für Datenschutz und Vergaberecht des Bundesministeriums für Justiz, maßgeblich an der Umsetzung der EU-Vergaberichtlinien in das österreichische Recht beteiligt (Vorsitzender der Bund-Länder Arbeitsgruppe), österreichischer Delegierter zum Beratenden Ausschuss für das öffentliche Vergabewesen, Vertreter der Republik Österreich in der Ratsarbeitsgruppe „Wirtschaftsfragen (öffentliches Auftragswesen)“ und ständiger Prozessvertreter der Republik Österreich für Verfahren vor dem EuGH, Autor zahlreicher Publikationen im Vergabebereich, Vortragender für diverse in- und ausländische Einrichtungen.

RA Prof. Dr. Michael Breitenfeld

RA Prof. Dr. Michael Breitenfeld

Rechtsanwalt und Gründungspartner bei Breitenfeld Rechtsanwälte GmbH & Co KG, Mitbegründer und langjähriger Vorstand des TCA (Tender Club Austria, Interessenverband für öffentliches Auftragswesen), Co-Herausgeber der ersten österreichischen juristischen Fachzeitschrift für Vergaberecht „RPA – Recht und Praxis der öffentlichen Auftragsvergabe“, Mitherausgeber der Gesetzesausgabe zum BVergG 2018 samt Ergänzungsband zum BVergGKonz 2018 und BVergGVS 2012, zahlreiche vergaberechtliche Publikationen und Vorträge, Lektor an der FH Campus Wien und der TU Wien

Das Vergaberecht ist von gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben, durch die EuGH-Judikatur sowie die Rechtsprechung der Vergabekontrollbehörde geprägt und hat sich daher seit seiner Einführung vielfach geändert.
Mit 2021 kommt es erneut zu einer Novellierung des BVergG, mit der insbesondere die Regionalität und der Kampf gegen den Klimawandel gestärkt werden sollen. Der nationale Aktionsplan für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung (naBe) ist dabei nur ein Schwerpunkt der „Grünen Beschaffung“. Mit dem neuen Straßenfahrzeug-Beschaffungsgesetz (SFBG) als Umsetzung der Clean Vehicles Directive wird ein weiter Schritt zur Ökologisierung gesetzt.
 
Wie wirken sich nun die neuen Bestimmungen auf die unmittelbare Ausschreibungspraxis aus? Das Seminar bietet Auftraggebern und Bietern die ideale Möglichkeit, sich in kurzer Zeit praxisnah zu informieren. Erfahrungen mit dem BVerg 2018 sowie weitere aktuelle Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene sowie ein Judikatur-Update ergänzen die Schwerpunkte.
 
Sie erhalten

  • ein umfassendes Update zu den Neuerungen
  • wertvolle Praxistipps & Umsetzungshilfen für Ihre Vergabeverfahren
  • Gestaltungsvorschläge für Ausschreibungen und Vertragsgestaltungen
  • Beispiele für vergaberechtskonforme Zuschlagskriterien
  • Hinweise zu möglichen Fallstricken, die sich in der Praxis ergeben können

  • alle, die sich mit öffentlicher Beschaffung beschäftigen
  • MitarbeiterInnen von Rechtsabteilungen aus Unternehmen,
  • MitarbeiterInnen im Einkauf und Verkauf aus Unternehmen,
  • GeschäftsführerInnen, Führungskräfte und EntscheidungsträgerInnen,
  • ArchitektInnen, ZiviltechnikerInnen, Bauunternehmen,
  • UnternehmensberaterInnen, wirtschaftsberatende Berufe,
  • RechtsanwältInnen sowie deren MitarbeiterInnen.

 

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Letzte Änderung: 03.09.2021