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Künstliche Intelligenz, Automatisierung und digitale Tools verändern die Art und Weise, wie Unternehmen Talente finden, ansprechen und auswählen. Während einige Organisationen bereits KI-gestützte Systeme für das Screening von Bewerbungen oder Active Sourcing einsetzen, laufen Prozesse – insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen – noch immer über klassische E-Mail-Bewerbungen und manuelle Sichtung von Unterlagen. Doch eine Herausforderung eint fast alle Unternehmen: die richtigen Personen zu finden und die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Zwischen Algorithmus und Bauchgefühl
KI kann im Recruiting wertvolle Unterstützung leisten. Sie hilft dabei, große Bewerbermengen zu strukturieren, Profile zu vergleichen oder passende Kandidat:innen vorzuschlagen. Doch Technologie allein reicht nicht aus. Ohne das nötige Recruiting-Know-how bleiben viele Stellen weiterhin schwer zu besetzen. Zudem steigt das Risiko von Fehlbesetzungen, wenn Entscheidungen ausschließlich auf Basis automatisierter Prozesse getroffen werden, ohne den menschlichen Faktor ausreichend zu berücksichtigen.
Recruiting ist Teamsport
Um Talente zu gewinnen, sind auch die Führungskräfte aus den Fachabteilungen mehr denn je gefragt. Das bestätigt Sascha Krammer, der als Coach Führungskräfte begleitet und selbst viele Jahre in leitenden Positionen tätig war „Die Verantwortung fürs Recruiting darf nicht alleine in der Personalabteilung liegen. Als Führungskraft muss ich in der Lage sein, die richtigen Personen auszuwählen, die ins Team passen und mir dabei helfen, meine strategischen Zielen zu erreichen.“ Bevor Talente angesprochen oder ausgewählt werden, müssen Führungskräfte wissen, wen sie wirklich brauchen. Neben den fachlichen Kompetenzen sollten der Teamfit, die Werte und die strategischen Ziele klar definiert sein. Auch bei der Ansprache können Führungskräfte einen wichtigen Beitrag leisten. In sozialen Netzwerken wie LinkedIn sind sie wichtige Jobbotschafter:innen und können durch gezielte Kommunikation den Recruitingerfolg maßgeblich steigern.
Welche Recruiting Skills sind heute gefragt?
Je digitaler die Prozesse werden, umso wichtiger werden die zwischenmenschlichen Begegnungen im Auswahlverfahren. Neben dem Umgang mit digitalen Tools braucht es vor allem ein fundiertes Wissen und Struktur im Auswahlprozess. „Um eine solide Basis für die Ansprache und Auswahl von passenden Talenten zu schaffen, muss man keinen Abschluss in Psychologie haben, aber dennoch ein paar wichtige Grundlagen kennen“, sagt Janine Kawlath, als erfahrene HR-Leiterin und Trainerin. Dazu zählen unter anderem ein klares Anforderungsprofil, strukturierte Interviews, die richtigen Fragetechniken und das Bewusstsein für mögliche Bias.Wer systematisch vorgeht, Potenziale erkennt und nicht nur auf Bauchgefühl setzt, trifft nachhaltigere Einstellungsentscheidungen – auch im digitalen Zeitalter. Deshalb bieten Janine Kawlath und Sascha Krammer gemeinsam Seminare an, die sowohl Personaler:innen als auch Führungskräfte fit für die Zukunft machen. Dabei setzen die beiden Gründer:innen von recruitingKraft auf fundiertes HR-Wissen und langjährige Führungserfahrung.
>> Alle Details zum angebotenen Kurs finden Sie hier.
Bildcredits: © Omor | stock.adobe.com generiert mit KI (Header), © privat (Portrait J. Kalwath), © Patricia Weisskirchner (Portrait S. Krammer)