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Was Menschen dazu bewegt, ihr Wissen als Trainer:in weiterzugeben und dabei selbst zu wachsen. Und wie gelingt Lernen, das nicht nur informiert, sondern wirklich wirkt?
Motivation: Warum Trainer:in werden?
Viele Menschen entscheiden sich für eine Tätigkeit als Trainer:in am WIFI, weil sie ihre berufliche Expertise sinnvoll erweitern möchten. Für manche bedeutet das die Aufwertung der eigenen Haupttätigkeit, für andere den Aufbau eines zweiten beruflichen Standbeins oder eine neue berufliche Orientierung. Gemein ist ihnen der Wunsch, Wissen weiterzugeben und
Lernprozesse aktiv zu begleiten. „Trainer:in sein heißt für mich, Beziehung und Vertrauen zu meinen Lernenden aufzubauen“, bringt WIFI-Trainer Stefan Fersterer seine Motivation auf den Punkt. Der persönliche Kontakt und das gemeinsame Arbeiten an konkreten Fragestellungen machen den Reiz der Rolle aus.
Fachlich stark, didaktisch offen
Voraussetzung für eine Tätigkeit als Trainer:in am WIFI ist vor allem fundierte fachliche Kompetenz. Didaktische Erfahrung ist willkommen, aber kein Muss: Viele starten ohne formale Trainer:innenausbildung und entwickeln ihre didaktischen Fähigkeiten Schritt für Schritt weiter, unterstützt durch gezielte Weiterbildungsangebote. Der Bewerbungsprozess beginnt meist mit einer Initiativbewerbung über die WIFI-Website oder durch Empfehlungen aus bestehenden Netzwerken. Nach einem fachlichen Gespräch – teilweise ergänzt durch ein Probetraining – erfolgt der Einstieg oft mit wenigen Lehreinheiten, die sukzessive ausgebaut werden.
Professionelle Rahmenbedingungen
Was Fersterer besonders schätzt, sind die klaren Rahmenbedingungen. Kurse seien zeitgerecht geplant, Einsätze gut kalkulierbar. Gleichzeitig übernehme die Organisation vieles im Hintergrund: Kursmanagement, IT, Technik, Kund:innenbetreuung. Ergänzend dazu sorgt das Service Trainermanagement für eine professionelle Betreuung der Trainierenden – vom Onboarding und der Weiterentwicklung der Trainer:innenkompetenz bis hin zu individuellen Beratungen. „Das erlaubt mir, mich auf meine eigentliche Aufgabe zu konzentrieren: das Trainieren“, so Fersterer.
Seine Tätigkeit sei bewusst nebenberuflich angelegt. Praktisches Know-how aus dem Hauptberuf fließe direkt in den Unterricht und wirke zurück. „Durch das Unterrichten reflektiert man das eigene Fach ganz anders. Man lernt selbst enorm viel dazu.“
Weiterbildung und digitale Unterstützung
Das WIFI Wien unterstützt seine Trainer:innen mit einem breiten Weiterbildungsangebot: von methodisch-didaktischen Trainings über Präsentationstechnik bis hin zu KI-Anwendungen im Bildungsbereich. Viele Angebote stehen kostenfrei oder zu vergünstigten Konditionen zur Verfügung. Digitale Tools und neue Lerntechnologien sind heute unverzichtbar. „Lernende erwarten moderne Formate – zu Recht“, sagt Fersterer. Richtig eingesetzt können digitale Werkzeuge und KI den Trainingsalltag erleichtern und Zeit freispielen. „Dann bleibt mehr Raum für Fragen, Diskussionen und individuelles Begleiten.“ Die Rolle der Trainer:innen verändere sich dadurch: weg von reiner Stoffvermittlung, hin zu Lernbegleitung. „Genau darin liegt die Zukunft.“
Bildcredits: © fizkes | stock.adobe.com (Header)
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