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Lernen passiert nicht nur im Kopf, sondern immer auch zwischen Menschen. In dieser Folge von „97 – der WIFI Wien Podcast“ zeigt Elisabeth Weber, warum klassische Wissensvermittlung oft zu kurz greift und welche Faktoren wirklich darüber entscheiden, ob Lernen gelingt. Wenn Sie verstehen möchten, warum Beziehung, Haltung und Fehlerkultur zentrale Hebel moderner Weiterbildung sind, lohnt sich diese Episode besonders.
Lernen ist mehr als Inhalte vermitteln
Ein zentraler Gedanke der Folge: Fachliche Expertise allein garantiert noch keinen erfolgreichen Unterricht. Entscheidend ist, wie Inhalte vermittelt werden – und vor allem in welchem Kontext. Lernen gelingt nicht automatisch, nur weil Inhalte korrekt oder vollständig sind.
Elisabeth Weber macht deutlich, dass Lernen immer ein Prozess ist, der stark von Emotionen, Erfahrungen und dem Umfeld geprägt wird. Wer lernt, bringt immer eine eigene Geschichte mit – und genau diese beeinflusst, ob Inhalte aufgenommen, verstanden und weiterentwickelt werden.
Beziehung als unterschätzter Erfolgsfaktor
Ein besonders spannender Aspekt: Lernen ist Beziehungssache. Ob im Klassenzimmer, im Seminarraum oder in der Erwachsenenbildung – die Qualität der Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden hat maßgeblichen Einfluss auf den Lernerfolg.
Wer sich gesehen und ernstgenommen fühlt, lernt leichter. Wer hingegen unter Druck steht oder Angst vor Fehlern hat, blockiert schneller. Genau hier setzt moderne Didaktik an: nicht nur Inhalte zu strukturieren, sondern Lernräume zu schaffen, in denen Entwicklung möglich ist.
Fehlerkultur und Motivation neu denken
Die Episode zeigt auch, warum Fehler notwendiger Bestandteil von Lernprozessen sind. Eine offene Fehlerkultur ermöglicht es, auszuprobieren, zu reflektieren und besser zu werden.
Gleichzeitig wird klar: Motivation lässt sich nicht einfach „erzeugen“. Sie entsteht dort, wo Menschen Sinn erkennen, sich einbringen können und Fortschritt erleben. Lernen funktioniert also besonders dann gut, wenn es als relevanter Teil der eigenen Entwicklung wahrgenommen wird – nicht als Pflichtprogramm.
Jetzt reinhören: Lernen neu verstehen
Wenn Sie Wissen nicht nur vermitteln, sondern wirklich wirksam gestalten möchten, sollten Sie diese Podcast-Folge nicht verpassen. Sie erhalten neue Perspektiven auf Didaktik, Motivation und Lernprozesse – praxisnah, reflektiert und inspirierend.
MMag. Dr. Elisabeth Weber ist akademische Hochschuldidaktikerin und Lehrende aus Leidenschaft mit über 25 Jahren Erfahrung im sekundären und tertiären Bereich sowie der Erwachsenenbildung. Als reflektierte Praktikerin steht sie für qualitativ hochwertige Lehre. Sie entwickelt, gestaltet und berät Lehrende und Bildungsinstitutionen bei der didaktischen Konzeption von Lehrinhalten sowie der Weiterentwicklung von Lehre. Ihre Arbeit zielt auf lernwirksame, lernendenzentrierte Formate und den Einsatz digitaler sowie KI-gestützter Methoden. Für ihre Lehre wurde sie mehrfach ausgezeichnet.
Bildcredits: © Koto Amatsukami | stock.adobe.com (Header)
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